Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

Hiermit lade ich Sie sehr herzlich zur 54. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin in Dresden ein. Die Jahrestagung findet in der Messe Dresden statt, gut erreichbar mit dem öffentlichen Nahverkehr.

Seit der 33. Jahrestagung in Dresden im Jahr 1995 haben sich die Stadt und das Fach rasant entwickelt. Das spiegelt sich auch in den Schwerpunkten der Veranstaltung wider – die NuklearMedizin 2016 steht unter dem übergreifenden Thema: „Moderne Nuklearmedizin für eine individualisierte Therapie“. Dies umfasst Konzepte wie Hybridbildgebung als tief integrierte Kombination bildgebender Verfahren oder auch Theranostics als auf der molekularen Bildgebung gestützte Therapie mit Radiopharmaka.

Sowohl die Klinik für Nuklearmedizin in Dresden als auch das Institut für radiopharmazeutische Krebsforschung im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) feiern in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen und ihre jahrzehntelange intensive Kooperation und Entwicklung. Die besondere Beziehung beider Disziplinen soll adäquat gewürdigt werden.

Als eines von zwei Standbeinen des Nationalen Zentrums für Tumorerkrankungen (NCT) verfügt das Universitätsklinikum Dresden über besondere Expertise in neuen Ansätzen zur Diagnostik und Therapie onkologischer Krankheitsbilder im interdisziplinären Verbund. Im Dialog mit den anderen Disziplinen werden wir einen neuen Blick auf onkologische Zusammenhänge werfen und unsere Perspektive erweitern können.

Die Technologie der Zukunft setzt auf das Licht. Die Kombination von Fluoreszenz mit Radioaktivität eröffnet neue Möglichkeiten, Radionuklide in biologischen Systemen zu steuern und auch auf mikroskopischem Niveau, auf zellulärer Ebene zu visualisieren. Hier eröffnet sich ein weiteres Feld der Hybrid-Bildgebung mit hohem Zukunftspotenzial.

Zu den interessantesten Entwicklungen in der Nuklearmedizin während der letzten Jahre gehören die Innovationen im Bereich der Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms. Die neuen Strategien, Möglichkeiten und Erwartungen werden in einem Vorkongress-Symposium von nationalen und internationalen Experten dargestellt.

Neben der wissenschaftlichen Ausrichtung hat die hochkarätige, strukturierte Fortbildung schon eine lange Tradition (CME-Punkte werden beantragt). Sie ist längerfristig abgestimmt, auf die Bedürfnisse der täglichen Praxis ausgerichtet und deckt Qualitätsanforderungen aus onkologischen Tumorzentren ab.  Das Programm für die MTRA ist ebenfalls fester Bestandteil unserer Jahrestagungen und wird auch von vielen Ärzten geschätzt.

Unsere Partner aus der Industrie präsentieren sich nicht nur in einer Ausstellung, sondern auch mit attraktiven Lunch-Symposien als idealer Ergänzung zur kontinuierlichen Fortbildung.

Die Tagung hat viele Helfer und Unterstützer: Prof. Dr. Martin Gotthardt (Nijmegen) ist Leiter des wissenschaftlichen Komitees, die Fortbildungsveranstaltungen werden durch den Ausschuss Fort- und Weiterbildung unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Winfried Brenner koordiniert, das Vorkongress-Symposium wird von Herrn Priv.-Doz. Dr. Thorsten Derlin (Hannover) und Frau Dr. Sarah Schwarzenböck (Rostock) verantwortet. Das MTRA-Programm wird durch die AG-MTRA um Herrn René Höhne zusammen gestellt. Uns ganz auf das wissenschaftliche Programm fokussieren zu können, hat uns die hervorragende Unterstützung durch die vokativ GmbH unter der Leitung von Herrn Götz Jonas und der Nuklearmedizin Interaktion GmbH mit Ihrem Geschäftsführer Herrn Priv.-Doz. Dr. Martin Freesmeyer erlaubt.

Der Kongress bietet die Möglichkeit, fern der Routine einmal aufzuatmen, das Potenzial unseres Faches neu zu erkennen, Brücken zu anderen Disziplinen zu schlagen, sich mit Kollegen intensiv auszutauschen, Freunde wieder zu treffen, in der Industrieausstellung die aktuellen technischen Entwicklungen demonstriert zu bekommen und sich intensiv fortzubilden. Sehr herzlich lade ich Sie ein, Teil dieses besonderen Events zu werden – Dresden ist weltoffen und bunt – machen Sie sich Ihr eigenes Bild, wir freuen uns auf Sie!

Mit freundlichen Grüßen,

Prof. Dr. Jörg Kotzerke
Kongresspräsident

Kongresspräsident: Prof. Dr. J. Kotzerke · Dresden